Herzlich willkommen

 
     
 

 

Guten Tag! Ich freue mich, dass Sie meine Homepage besuchen. (Falls wir uns im richtigen Leben duzen, fühle Dich bitte geduzt!)

Sie sind wahrscheinlich ein Bekannter, ein Freund, einer meiner Hörer oder Leser (weibliche User mögen bitte jeweils die Silbe "-in" ergänzen!). Unbekannte nämlich kommen gar nicht auf meine Homepage, weil sie mich eben nicht kennen!  

Da ich Ihnen also bekannt bin, muss ich mich nicht erst vorstellen. Falls Sie aber etwas mehr über mich erfahren wollen, klicken Sie doch irgendwann mal auf Vita in Versen. Ganz recht, ich habe meinen kleinen Lebenslauf und Werdegang in Verse und Reime gefasst. Mal was anderes!

Ja, ich bin ein VERSEMACHER. Mein allererstes Gedicht entstand, als ich siebeneinhalb Jahre jung war, im Herbst 1938. Ich konnte es selbst noch gar nicht richtig aufschreiben, da man damals die Kunst des Schreibens noch mit Griffel und Schiefertafel erlernte. Meine Mutter hat es für mich notiert, und in ihrer Handschrift überdauerte es Flucht und Krieg.

Inzwischen sind weit über hundert Gedichte hinzugekommen. Dabei habe ich diverse Stil-Arten, Formen und Diktionen ausprobiert. Es gab ja so viele bewundernswerte Vorbilder und Brüder im Geiste! Jeder, der dichtet, hat eine Menge geistiger Väter und schreibt - ob er will oder nicht - in ihrem Geiste. Einige meiner „Ghostwriter“ waren Erich Kästner, Eugen Roth, aber auch Hanns Dieter Hüsch, Rainer Maria Rilke, Erich Fried, oder - - - ach, schauen Sie doch einfach in mein Buch Vorsicht: Gedichte! - Verse aus acht Jahrzehnten.

                                        

Aus der Zeit meines literarischen Kabaretts „Die Buch-Finken“ haben sich eine ganze Reihe Funk- und Bühnentexte angesammelt. Aus späteren Jahren stammen die „Sprech-Chansons“, die ich für meine Vortragsprogramme geschrieben habe - mehr dazu folgt. In meiner Gedichte-Auswahl finden Sie auch Übertragungen von Verlaine-Gedichten, von Eliot-Katzenballaden sowie Nachdichtungen lappländischer Lyrik. Wenn Sie auf Diverse Verse klicken, können Sie ein paar Kostproben lesen.

Manche Idee ist einfach zu lang für ein Gedicht, zu episch, und so wird man eines Tages zum GESCHICHTEN-ERZÄHLER. Schon in meinen Kabarett-Jahren habe ich die Stars der kleinen Form bewundert und auch auf unsere Brettl-Bühne gebracht, z. B. die „Lieblosen Legenden“ von Wolfgang Hildesheimer, die fantastisch-skurrilen Kurzerzählungen von Kurt Kusenberg, die meisterlichen Miniaturen von Alfred Polgar. Und ich nehme an, dass man diese Vorbilder auch in meinen Geschichten ein wenig spürt.

Zwei Dutzend davon gibt es ebenfalls in einem Buch. Es heißt Schwarzrosa Prosa. Darin finden Sie Beinahe-Love-Stories, Geschichten vom Hörensagen, Katzen-Schnurren, fast wahre Satiren, Typisches aus dem Familienleben, Geschichten ohne Pointe sowie zwei Vers-Erzählungen nach Ernest Hemingway.

Ein weiteres Buch mit 33 Storys ist unter dem Titel "Erzähl doch keine Geschichten!" erschienen.Wenn Sie schon mal eine Kostprobe lesen möchten, gehen Sie auf Story zur Probe.

In den letzten Jahren habe ich begonnen, auch Bühnenstücke und Hörspiele zu schreiben. Zum STÜCKESCHREIBER hat mich sicher meine Passion fürs Theater gemacht. Ich wähle bewusst das Wort Passion, da es neben Leidenschaft ja auch Leiden bedeutet. Und wie oft habe ich gelitten unter dem modernen Regietheater, das mit Leidenschaft Stücke zertrümmert durch banale Modernisierung, Textwillkür oder brachiale Umdeutung. Dabei bin ich durchaus  für intelligente Experimente, neue Versionen alter Stoffe und sinnvolle Aktualisierungen. Auf das Wie kommt es an!

Meine Stücke sind nicht dafür gedacht, wirklich aufgeführt zu werden; dafür fehlen mir alle Beziehungen. Und deshalb habe ich es gewagt - sozusagen nur für mich -, sogar Werke von G. E. Lessing, Arthur Schnitzler, Graham Greene und - halten Sie den Atem an! - William Shakespeare neu zu fassen!

Neben solchen Bearbeitungen entstanden auch einige ganz eigene Stücke in sehr unterschiedlichen Genres - vom Schauspiel bis zum Audioplay, von der Satire über die Komödie bis zur literarischen Revue. All dies liegt auch in Buchform vor, und zwar unter dem Titel STÜCK-ARBEIT.

     

Eine sehr knappe Synopsis meiner Bühnen- und Hörspieltexte können Sie lesen, wenn Sie Starke Stücke anklicken.

Was wäre ein Autor ohne die beliebtesten Erzählformen, ohne Novelle und Roman? Ein krasser Außenseiter! Darum habe ich mich nach Lehrjahren in der kurzen Form nun auch längeren Texten zugewandt. Das erste Ergebnis liegt vor: eine Filmnovelle. Diese Abart der Novelle schildert einen Film, den es bereits gibt oder der - wie in diesem Fall - erst noch entstehen könnte, so anschaulich, dass der Leser ihn real vor Augen hat. Mein Versuch heißt: "Der andere Adam". Darin wird ein Werbemanager in der Midlife-Crisis von seinem anderen Ich, seinem inneren Gegenpart zur Rede gestellt. Dieser andere Adam tritt jedoch leibhaftig aus ihm hervor und beeinflusst sein künftiges Leben mehr, als es dem 'eigentlichen' Adam lieb und recht ist. Das kann nicht gut gehen!

Ich gebe es zu: Ich mag solche etwas irrealen Plots. So kann der Held meines kürzlich erschienenen Romans die Gedanken seiner Mitmenschen als gesprochene Worte hören - ein Fluch oder eine tolle Chance? Das Buch heißt "Der Gedankendieb".

Das Sprichwort sagt „Lesen und lesen lassen“. Und da mich als Autor bisher kaum jemand kannte, demzufolge kaum jemand las, blieb mir gar nichts anderes übrig als auch noch zum VORLESER zu werden. (Dank meiner langjährigen Funkarbeit habe ich einige Erfahrung und Übung als Sprecher.)

Ich war selbst sehr gespannt, wie es wirkt, wenn man meine Texte  hört, und habe deshalb neun HÖRBÜCHER mit eigenen Texten produziert. Das liegt ja durchaus im Trend - in einer Zeit, wo viele Menschen glauben, zu wenig Muße zum Lesen zu haben und deshalb lieber lesen lassen.

Meine Hörbücher heißen:

„Katzen-Schnurren“

Verse und Prosa über unsere allerliebsten Freunde

„Modern Times“

Verse und Prosa zum sog. Zeit-Geist

„Beziehungskisten“

Verse und Prosa über Liebeslust und -last.

„Aal bis Zebra“

Fabel-haftes und Sa-tierisches in Versen

„Von der Liebe zur Freundschaft“

Verse und Prosa über die Zweisamkeit

„Wenn einer eine Reise macht“

Urlaubsnotizen in Versen

"Lyrik aus Lappland"

Nachdichtungen

"Eine Katze ist kein Hund"

Freie Übertragungen nach T. S. Eliot

"Blick zurück nach vorn"

Geschichten von gestern und immer

"Der Dichter Peter Paul Althaus "

Fantastische Verse, zu Musik gesprochen

"Ringelnatz in Concert "

Hommage an einen verkannten Dichter

"Vorsicht: Gedichte! "

Eigene Verse aus acht Jahrzehnte

 

Die CDs dauern jeweils rund eine Stunde. Und damit Sie einen ersten Eindruck bekommen, habe ich hier einige Ausschnitte aufspielen lassen. Auffällig dabei ist, dass ich Gedichte nicht einfach rezitiere, sondern aus fast jedem Gedicht - mithilfe passend ausgewählter, speziell bearbeiteter Musik, die dem Text unterlegt ist - eine Art gesprochenes Chanson mache. So bekommt das Gedicht eine zusätzliche Dimension an Stimmung und Intensität. Klicken Sie doch mal auf Hörbuch-Proben.

Man kann meine Rezitation mit Musik auch Live erleben. Denn ich trete im kleinen Kreis hin und wieder damit auf. Ich nenne diese Mini-Events LESE-BRETTL. Aufführungsorte waren bisher Künstler-Lokale, eine Reha-Klinik, Kreuzfahrtschiffe, ein schönes Hotel, aber auch Privathaushalte - etwa aus Anlass von Geburtstagen oder Jubiläen.




Live-Auftritt

Wenn Sie sich für einen solchen Auftritt interessieren, setzen Sie sich bitte mit mir über Kontakt in Verbindung. Ich kann mich in Thema, Form und Länge ganz nach Ihren Wünschen richten.

Falls Sie von den angebotenen Lese- oder Hörproben hier Gebrauch gemacht haben, wissen Sie es schon:

Ich bitte Sie dringend um Ihre Meinung!

Dies gilt natürlich erst recht, wenn Sie ein Buch oder eine CD von mir gelesen bzw. gehört haben:

Für diesen Zweck habe ich hier eine Meinungsseite eingerichtet. Nehmen Sie kein Blatt vor dem Mund, wenn Sie mein Gästebuch anklicken! Ich danke Ihnen schon im Voraus dafür.

Meine hier erwähnten Bücher und CDs kann man sehr bequem bestellen: die Bücher über jede Buchhandlung oder bei AMAZON im Internet, die Hörbücher direkt bei mir über Kontakt.

Ich nehme an, meine Homepage besuchen nur Menschen, die ähnliche Interessen haben wie ich. Darum gibt es hier noch einen Anhang, den ich in unregelmäßigen Abständen aktualisiere und ergänze. Er enthält mehr oder minder aktuelle Tipps, kritische Hinweise, kurze Erfahrungsberichte über Theaterproduktionen, Bücher, Filme, Videos, Hörbücher, TV-Sendungen, Kulturreisen, Vorträge und Seminare, die mich begeistert, nachdenklich gemacht oder schwer geärgert haben. Diesen Anhang finden Sie unter Tops & Flops.

Vielleicht ist ein Text dabei, der für Sie ganz persönlich hilfreich ist. Das würde mich freuen. Doch damit ich mich freuen kann, brauche ich auch diesbezüglich Ihren persönlichen Recall im Gästebuch!

Es bleibt mir nur noch, mich für Ihr Interesse zu bedanken und mich - bis zum nächsten Mal - zu verabschieden. Ich tue das natürlich mit einem Gedicht:

 

Das Literarische, nicht wahr,

macht sich im Alltag allzu rar.

Gedichte gar sind unerbeten

und wahrlich bare Raritäten.

Zwar sind Geschichten recht beliebt,

- sofern es sie im Fernsehn gibt.

Doch vorgelesen, rezitiert?

Da reagiert man reserviert.

Theaterstücke, gar Tragödien??

Oh nein, wir lieben Filmkomödien:

das Lustspiel als des Alltags Ausgleich,

wenn’s geht per DVD frei Haus gleich.

Nun kommt da einer, will mit Stücken,

mit Vers und Prosa uns beglücken,

mit Büchern und mit Zuhör-Scheiben?

Der kann uns - kann uns sonst wo bleiben!

Oder?

 

 

 

Impressum

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Vor-Bilder:


Erich Kästner

Eugen Roth

H. D. Hüsch


R. M. Rilke

Erich Fried

Paul Verlaine

T. S. Eliot

W. Hidesheimer

K. Kusenberg

Alfred Polgar

E. Hemingway